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Dr. Ellen Ehmke

Ich bin promovierte Politikwissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf den Themen Ungleichheit, Soziale Sicherung, Beteiligung und anderes Wirtschaften.

Soziale Gerechtigkeit, die Bearbeitung der Klimakrise und die Ausweitung demokratischer Beteiligung gehören für mich untrennbar zusammen, global, in Deutschland, Berlin und in meinem Kiez.


Aktuelles

Ich trete für die Partei Die Linke an als Kandidatin für das Amt der Bezirksbürgermeisterin in Tempelhof-Schöneberg. Mein Ziel: eine solidarische, soziale und demokratische Bezirkspolitik.

Beruflicher Werdegang

Seit 2021 arbeite ich als Senior Expertin für die Robert Bosch Stiftung, von 2021-2025 im Team Ungleichheit, seit 2025 im Team Strategie und Entwicklung der Globalen Fragen. Zuvor war ich knapp 5 Jahre für Oxfam Deutschland e.V. als Analystin zum Thema soziale Ungleichheit tätig, sowie für weitere Nichtregierungsorganisationen in den Bereichen Jugend und Bildung. Freiberuflich habe ich unter anderem für die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) Studien zu arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Themen verfasst.

Ausbildung

Ich habe Politikwissenschaftlerin studiert und anschließend eine Dissertation zu sozialer Sicherung in Ländern des globalen Südens am Beispiel Indiens verfasst. Für meine Dissertation erhielt ich 2017 den Georg Forster Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen an der Universität Kassel. Mein Studium der Politikwissenschaft am Otto-Suhr Institut der Freien Universität Berlin schloss ich 2008 mit Diplom ab. Ein Jahr meines Studiums verbrachte ich an der Bogazici Universität Istanbul.

Einen großen Teil meines Wissens über Beteiligung, politische Prozesse, Macht und Möglichkeiten für Wandel habe ich jenseits formeller Bildung und Abschlüsse in der Mietenbewegung, in Schüler*innenvertretung, sowie in Jugend- und Studierendenorganisationen praktisch erfahren.

Interessen

Im Zentrum meines politischen, wissenschaftlichen und beruflichen Interesses steht das Thema Ungleichheit in seinen vielen Ausprägungen. Ich bin überzeugt um Ungleichheit dauerhaft zu überwinden braucht es eine sozial- und ökologisch gerechte Transformation öffentlicher Infrastrukturen und der Wirtschaft sowie die Ausweitung demokratischer Teilhabe und umfassender sozialer Sicherung.

In Berlin engagiere ich mich für gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung und die Rechte von Mieter*innen. In dem Thema Wohnen kommt alles zusammen: materielle Ungleichheit, die unterschiedlichen Möglichkeiten für Klimaanpassung und Betroffenheit von den Folgen der Klimakrise, und fehlende Mitsprache der Vielen. Vor Ort in der eigenen Stadt und im eigenen Kiez beginnt für mich der Einsatz für gesellschaftlichen Wandel hin zu einer gerechten und solidarischen Welt.

Kompetenzen

Ich verfasse Analysen, Studien und Blogs, halte Vorträge, bestreite Debatten und halte Workshops zu den oben genannten Themen. Daneben braucht es für gesellschaftlichen Wandel viel Arbeit, die nicht im Licht der Öffentlichkeit steht. Dazu gehört für mich der Aufbau von Beziehungen und Vertrauen, insbesondere mit Gruppen, die von Entscheidungsstrukturen ausgeschlossen wurden und werden. Ich engagiere mich in der Organisierung, Unterstützung von Selbstorganisation und dem Aufsetzen von guten beteiligenden Verfahren. Weitere Fähigkeiten, die ich mir in verschiedenen ehrenamtlichen und beruflichen Kontexten erarbeitet habe sind Strategie- und Kampagnenentwicklung und das Anbahnen von Kooperationen und Bündnissen.